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Mobiles Internet: Das Web aus der Hosentasche
Wenn die Tage wieder länger werden, locken sonnige Abende auf der Terrasse oder spontane Ausflüge zum Baggersee. Wer jetzt ein Smartphone dabei hat, muss auch unterwegs nicht auf die neuesten Fußballergebnisse verzichten und kann sich bequem über Verspätungen im Nahverkehr informieren. Das Schreiben langer Mails oder gar virtuelles Bummeln in Online-Shops gestalten sich jedoch auf den kleinen Geräten ziemlich quälend. Hier ist gut bedient, wer einen mobilen Computer zur Hand hat - etwa ein Notebook oder dessen kleineres Pendant, ein Netbook. Für die Anbindung ans Internet sorgt in diesem Fall ein Internetstick.

Wie funktioniert mobiles Internet?

Das Web für unterwegs kommt über Mobilfunknetze. Benötigt wird also eine Sim-Karte, die auch für Datenverbindungen freigeschaltet ist. Als Hardware fungiert ein Internetstick, der - ähnlich wie ein Speicherstick - über einen freien USB-Port an den Computer angeschlossen wird. Jetzt muss nur noch eine spezielle Software für die Verbindung zum Internet installiert werden, und das Surf-Vergnügen unter freiem Himmel kann beginnen!

Wo sind die Sticks erhältlich?

Internetsticks gibt es zwar auch ohne Vertrag zu kaufen, aber die Standardkonditionen der Netzbetreiber für das mobile Surfen eignen sich höchstens für Wenignutzer: Wenn Sie ohne Internetflat mit Ihrer Sim-Karte online gehen, zahlen Sie wahrscheinlich einen relativ hohen Preis pro Minute beziehungsweise heruntergeladener Datenmenge. Besser ist es, sich schon im Voraus Gedanken über das Nutzungsprofil zu machen. Meistens bekommen Sie nämlich bei der Buchung einer Datenflatrate einen vergünstigten Internetstick dazu. Dieser ist allerdings oft mit einem Netlock behaftet, so dass Sie ihn nicht ohne Weiteres in anderen Netzen verwenden können. Noch wichtiger ist aber, an welchen Orten Sie das Internet mit Ihrem Stick regelmäßig nutzen wollen. Hierzu müssen Sie die Netzabdeckung prüfen.

Welches Netz ist geeignet?

Das kommt auf Ihren Standort an. Auf den Webseiten der Mobilfunkbetreiber finden Sie Auskunft über die Netzabdeckung. Ist UMTS in der Basisstufe verfügbar, können Sie Daten mit maximal 384 kbit/s herunterladen, wobei die tatsächlichen Datenraten meist viel geringer sind. Schließlich teilen Sie sich die maximal erreichbare Geschwindigkeit mit allen anderen Nutzern derselben Funkzelle. Das ist für ruckelfreie YouTube-Videos eindeutig zu wenig. Besser ist die Versorgung mit HSDPA (HSUPA für den Upload). Hier flutschen die Daten bei T-Mobile, Vodafone und O² flächendeckend mit bis zu 7,2 Mbit/s, stellenweise sind sogar Geschwindigkeiten bis zu 28,8 Mbit/s möglich. Einzig E-Plus rüstet sein Netz erst allmählich auf. Und auch für bisher schlecht versorgte Landstriche gibt es einen Lichtblick: Die nächste Generation der schnellen Netze (LTE) ist schon am Start! Sie wird Datenraten bis zu 100 Mbit/s im Download bieten.

Der passende Tarif: Mobiles Internet Vergleich

Machen Sie einen Mobiles Internet Vergleich! Neben klassischen Surf-Flatrates, die den Download einer festgelegten Datenmenge pro Monat erlauben, bevor die Geschwindigkeit stark gedrosselt wird, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Surf-Tarife. Vodafone bietet mit seinen "Websessions" die Möglichkeit, für wenig Geld eine kurze Zeitspanne oder einen ganzen Tag lang online zu gehen, ein Modell, das bei anderen Anbietern unter der Bezeichnung "Tagesflatrate" firmiert. Ein Mobiles Internet Vergleich ist unabdingbar, wenn es darum geht, den Tarif herauszufinden, der am besten zu Ihnen passt!